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Ein Teddybär muss eigentlich nur drei Dinge können: zuhören, dasitzen und sich fest drücken lassen. Alles andere ist Geschmackssache, und genau da gehen unsere Teddybären weit auseinander. Manche passen an den Schlüsselbund, andere strecken sich über die halbe Couch, einige wärmen, leuchten oder stecken in einem Kostüm. Wer es schlicht mag, bekommt den Plüschteddy, der einfach nur weich ist.
Der Bär, den jedes Kind malen kann
Runder Kopf, zwei halbrunde Ohren, eine kurze Schnauze und ein Bauch zum Anlehnen: Mehr braucht es nicht, und jeder erkennt den Teddy. Mit seinem wilden Vorbild hat er wenig gemein, denn der Braunbär zählt zu den größten Raubtieren an Land. Der Plüschbär hat davon nur das Gemütliche behalten.
Gerade diese Schlichtheit macht ihn so wandelbar. Für Kinder ist er Patient beim Doktorspielen, Zuhörer nach einem blöden Tag oder Wache am Fußende des Bettes. Erwachsene setzen ihn aufs Sofa, verschenken ihn zum Jahrestag oder heben ihn als Andenken auf.
Braun ist längst nicht mehr Pflicht
Neben Bären in Braun und Beige sitzen hier Teddys in Rosa, Gelb, Rot, Blau, Grau, Violett und Regenbogenfarben, dazu weiße Eisbären, einer davon im Bubble-Tea-Look. Für die Jackentasche gibt es kleine Teddys und zwei Schlüsselanhänger. Wer schnell friert, nimmt den Handwärmer-Bären oder die Wärmflasche mit Gürtel zum Umbinden. Ins Kinderzimmer passen Teddy-Kissen, ein Wendebär und zwei Bären, die leuchten.
Für gute Laune sorgen der Muskelprotz, der Bär mit erstauntem Gesicht und die Verkleideten im Dino- oder Alien-Kostüm, im Overall, in Latzhose oder als Lotso aus Toy Story 3. Sammler greifen eher zu gehäkelten Teddys und handgemachten Bären mit beweglichen Gliedern. Soll dein Bär das Sofa mit dir teilen, schau dir die liegenden und schlafenden XXL-Modelle an; weitere Bären im Großformat warten unter Riesen Teddy. Einige halten ein Herz, eine Liebesbotschaft oder einen Blumenstrauß bereit, und mehr Ideen für den 14. Februar sammelt Valentinstag Kuscheltier. Wie groß jeder Bär genau ist, steht auf seiner Produktseite.
Teddy-Wissen für Neugierige und Sammler
Woher kommt der Name Teddybär?
Er geht auf Theodore Roosevelt zurück, der damals Präsident der USA war und den Spitznamen Teddy trug. Im November 1902 weigerte er sich auf einer Jagd in Mississippi, einen an einen Baum gebundenen Bären zu erschießen. Eine Zeitungskarikatur machte die Szene berühmt, und bald trugen die Stoffbären seinen Namen.
Wer hat den Teddybär erfunden?
Die Ehre teilen sich zwei Seiten des Atlantiks. In Brooklyn nähte Rose Michtom nach jener Karikatur einen Stoffbären, den ihr Mann Morris ins Schaufenster seines Ladens setzte. Fast gleichzeitig entwarf ein Spielwarenbetrieb in Giengen an der Brenz einen Plüschbären mit beweglichen Armen und Beinen. Wer zuerst da war, ist bis heute umstritten.
Wer sammelt Teddybären?
Vor allem Erwachsene, und für sie gibt es sogar ein eigenes Wort: Arktophile, nach dem griechischen „arktos“ für Bär. Oft fängt es mit einem einzigen besonderen Teddy an, und irgendwann ist das Regal voll.
Ein Teddybär bleibt übrigens selten lange allein: Unter Kuscheltier findest du Hasen, Hunde, Füchse und viele andere Tiere, die sich gern zu ihm ins Regal setzen.













